Über uns

Petra und Franz

Seit 1828 unseren Böden verpflichtet, achten wir die alten Reben. Viele Sorten kamen, wenige blieben. Blaufränkisch, auf lebendigem biodynamisch bewirtschafteten Boden, erzählt munter über seine Herkunft. Lehm, Kalk, Gneis und Glimmer. Grenzenlos aber doch verwurzelt. Verfeinerung und Vertiefung als Aufgabe unserer Zeit,  Wachstum nach innen. Weninger ist mehr.

  • "Lieblingswein der Redaktion : 2013 Blaufränkisch Steiner Franz Weninger zeigt hier sein Gespür für die Spiegelung des Terroirs im Wein. Dieser wächst auf Schiefer und bringt daher eine feingliedrige Würze. Saftigkeit und Trinkfreude prägen ihn dazu."

    Steve Breitzke, GaultMillau
  • "Excellent purity. If you like Baga, Barbera or Cabernet Franc from the Loire, the Hochäcker is a lovey alternative from Austria’s Blaufränkisch paradise."

    Stephan Reinhardt, Parker
  • "Astreines Zeug" 

    Thomas Golenia, Cptn Cork
  • "Gar nichts für Marmeladentrinker"

    Manfred Klimek
  • "Full-bodied, silky and vital, with finely  grained tannins this rare and expressive wine delivers a long and tension-filled finish and reveals a great purity, concentration and mineral freshness. Excellent structure and aging potential"

    Stephan Reinhardt, Parker
  • „Das kann mit Fug und Recht als das Maß der Dinge bezeichnet werden – sympathisch, leidenschaftlich und höchst professionell. Gratulation!“

    Gault Millau Österreich

Geschichte

In der Horitschoner Ortschronik ist der Name Weninger erstmals 1828 in der Florianigasse 11 erwähnt. Die Familie Weninger als typische Landwirte im Mittelburgenland bewirtschaftet einen Mischbetrieb: 5 Kühe, 25 Hektar Ackerbau und 5 Hektar Weinbau. Der erste Traktor wird nach dem 2. Weltkrieg gekauft, aber noch Franz Ludwig Weninger lernte als Bub die Arbeit mit dem Pferd.


Die Dreschmaschine und Rosas Versprechen 
In den 1930er Jahren wird eine ziehbare Drehmaschine bestellt, welche auf Grund ihrer Größe und der dadurch auftretenden Manövrierunfähigkeit in Horitschons Gassen bei der Lieferung direkt wieder zurück geschickt wird. Nach einem Prozess, welchen der Urgroßvater Franz verliert, kommt der Betrieb unter den Hammer.
Nach 6 Jahren gelingt es dem im Jahr 1928 nach Amerika ausgewanderten „Onkel Franz“ allerdings, das Geld für die Rettung des Hofes aufzubringen. Im Jahr 1951 kam er erstmals auf Besuch, verzichtete auf den Hof und gab ihn Ludwig und Rosa. Aus Dankbarkeit verspricht meine Großmutter Rosa Onkel Franz, ihren ersten Sohn nach ihm zu taufen: 1983 übernimmt Franz Ludwig Weninger, der eigentlich aufgrund eines anderen Versprechens seiner Mutter Rosa Priester werden sollte, die elterliche Landwirtschaft.

Martina & Franz 

„Nach der Übernahme haben wir gemerkt, dass sich mit Spitzenweinen eine ganz andere Kundschaft als früher erreichen lässt“, erinnert sich Martina Weninger. Den lehmigen Boden in den besten Lagen Hochäcker, Kirchholz und Dürrau vergleicht Franz Ludwig Weninger gerne mit Pomerol. Beim Ausbau pflegt er eine ausdauernde Maischestandzeit.

Franz und Martina expandieren den Betrieb sehr stark. 1992 gründen sie ein Weingut in Südungarn zusammen mit Attila Gere (dzt. 12 Hektar), 1997 im grenznahen Sopron-Balf (dzt. 25 Hektar) und die elterliche Landwirtschaft in Horitschon wird im Laufe der Jahre zu einem reinen Weinbaubetrieb. Nach 28 Jahren erfolgreicher Tätigkeit übernimmt Sohn Franz Reinhard zusammen mit Petra den Stammbetrieb in Horitschon, nachdem er schon seit 2000 das Weingut in Sopron-Balf leitet.