Unser Garten

Der Weingarten ist für uns ein Platz zum Wohlfühlen. So individuell wie wir Winzer, so einzigartig sind auch unsere Gärten und Pflanzen. Wir wissen, dass Qualität im Weingarten entsteht. Die biodynamische Bewirtschaftung ein logischer Schritt.

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Biodiversität

 Acker-Mannsschild, Purpur-Knabenkraut, und viel Leben findet man bei uns im Weingarten. Vielfalt statt Einfalt. Nicht als Konkurrenz, sondern als Bereicherung – so sehen wir unsere Kräuter in den Weingärten.

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Boden

Die Reben stehen auf Lehm, Schiefer, Glimmer und Kalk. Der Boden ist die Herkunft, die Gärung die Geburt und der Ausbau im Keller die Erziehung unserer Weine. So behandeln wir auch unsere Böden mit Ehrfurcht und auch Stolz.

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Klima

Der Neusiedler See im Osten bringt die Wärme, die Bucklige Welt im Westen die Kühle. Hin und wieder bringt uns das illyrische Klima aus dem Süden Stürme. Das Ödenburger Gebirge im Norden und das Günser Gebirge im Süden geben uns Schutz.

 

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Biologische Bewirtschaftung

Ausgeglichenes Wachstum, Rebstöcke in Balance sind unser Ziel. Die biologisch-dynamische Bewirtschaftung ist unsere Methode. Lebendige Böden (Mikro- und Makro-Organismen) bringen die Herkunft klar ins Glas. Die Arbeit im Keller entfällt, da sich alles im Gleichgewicht befindet.

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Biodynamische Grundsätze

Jede Arbeit wird mit Respekt und der Pflanze angepasst durchgeführt. Wir nutzen den Rhythmus der Jahres- und Mondzeiten, nur so entsteht die natürliche Balance, die es uns ermöglicht, gesunde lebendige Trauben zu ernten. Die biodynamischen Präparate und die homöopathische Verwendung von Tee helfen dabei. Ackerschachtelhalm und Brennnessel werden in direkter Umgebung unserer Weingärten gesammelt.

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Tierisches Leben

Tiere beobachten ist unsere schönste Meditation, die Reinheit ihrer Tätigkeiten, die Freiheit ihres Lebens. Tiere zeigen uns Menschen die Klarheit der Natur.

Böden

  • Steiner

    Steiner

    Gneis und Glimmer

    Die Lage Steiner in Sopron liegt im südwestlichsten Winkel des Neusiedler Sees, in leichter Hangneigung Richtung Osten. In den Annalen von Ödenburg wurde dieser Weingarten 1680 zum besten und teuersten Weinberg von ganz Westungarn (heutiges Burgenland) klassifiziert. Der Gneis und Glimmerschiefer, der bis an die Oberfläche kommt, macht den Boden durchlässig, daher trocken und heiß.

    Kékfrankos

    Ein sehr eigenständiger Wein. Der steinige Boden erwärmt sich im Laufe des Tages. Dies bringt viel Würze, dunkle Beeren- und Kräuteraromen. Am Gaumen ringen die Tannine um Aufmerksamkeit.

  • Kalkofen

    Kalkofen

    Kalk

    Umsäumt von Maulbeerbäumen aus dem 18. Jahrhundert, liegt diese Südlage auf 360 m Seehöhe. Sie befindet sich in Ritzing und ist damit der westlichste Weingarten des Mittelburgenlandes. Klimatisch ist er unsere kühlste Lage, der Boden und die südliche Ausrichtung hingegen geben ihm Wärme. Hier wurde früher Kalk gebrannt. Daher auch der hohe pH-Wert im Boden.

    Blaufränkisch

    Ein Wein, der den Gaumen herausfordert, animierend und jugendlich. Feine und helle Beerenfrucht. Die Tannine des Blaufränkisch werden feiner. Sie verweben sich sehr eng mit der Säure und erzeugen so einen sehr vibrierenden, fast elektrisierenden Abgang. Diese Kombination führt zu einer Griffigkeit am Gaumen, die an Kalkstaub erinnert.

  • Saybritz

    Saybritz

    Schiefer

    Im kleinen Weingarten der Großtante Emma Schürmann, in der besten Lage am Eisenberg, wachsen seit 45 Jahren Blaufränkisch-Trauben auf einem Boden aus blauem und grünem Schiefer, unter einem Tonlöss mit starkem Kalkgehalt. Was die Erde und ihre Menschen hier aus dem steilen Südhang hervorbringen, hat die Lust in uns geweckt, ihren Kräften auch die unseren hinzuzufügen.

    Blaufränkisch

    Der Stein lässt das Wasser abfließen. Dies bringt Frische und helle Frucht, der Tongehalt im Oberboden bringt feine Süße und Fülle. Der Ausblick von der steilen Lage gibt dem Wein Leichtigkeit. Ein eleganter und finessenreicher Blaufränker.

  • Dürrau

    Dürrau

    Lehm / Ton

    Ein leicht gegen Südost geneigter Rücken. Auf dem schwersten und tiefgründigsten Lehmboden mit sehr hohem Tongehalt stehen hier unsere Blaufränkisch-Reben, die 1960 ausgepflanzt wurden. Der Boden enthält sehr viel Eisen, was man an rostbraunen Flecken in der Erde gut erkennen kann. Im dichten Lehmboden kann stets genügend Wasser gespeichert werden. Unser kühlster Boden.

    Blaufränkisch

    Das Wasser im Boden bringt Frische und feine Säure in den Wein. Der Tongehalt bewirkt einen runden Gaumen mit einer enormen Länge. In der Nase reife Beeren mit viel Würze. Der Wein ruht in sich und strahlt diese Ruhe auch aus.

Klima

  • riedenkarte

    Klima, Geologie und Boden

    Wie wirkt sich der Neusiedler See auf unser Klima aus, wie die Geologie. Wo und auf welcher Seehöhe liegen...

Biodynamie

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    Verjus, der saure Traubensaft

    Von Johann Werfring Verjus respektive Agrest, wie der in Vergessenheit geratene saure Saft aus Weintrauben hierzulande früher genannt wurde, erfährt – nicht nur – in Österreich seit einiger Zeit eine erstaunliche Renaissance. Um die unterschiedlichen Spielarten auszuloten, haben wir bei einer Verkostung 24 austriakische Produkte getestet. Bereits in der...

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  • Interview über unseren Weg der Biodynamie

    Szabolcs Seléndy, stellt uns Fragen über unsern Weg der Biodynamie. Biodynamie – Warum hast du den schwierigsten Weg gewählt? Es ist für mich der einzige Weg. Wir haben bis zum Jahr 2000 den modernen Weg ausprobiert und wurden nicht glücklich. Unsere Lagenweine schmeckten immer ähnlicher. Daher war der Weg...

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